Das Vaterunser: Denn dein ist das Reich...

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Grundgebet aller Christen
Matthäus-Evangelium, Kap. 6, Verse 9 – 13

Auf diesem Acker wächst ein Nahrungsmittel heran. Langsam. Stetig. So ähnlich ist es mit Gottes Reich. Es ist im Werden. Es wächst. Was heute noch klein und unscheinbar ist, wird eines Tages kraftvoll und herrlich sichtbar sein. Für Jedermann.

„Ihr seid Gottes Ackerfeld“, schreibt der Apostel Paulus (1. Kor. 3,9). Wer mit dem „Vaterunser“ Tag für Tag lebt, in dessen Alltag wächst das Reich Gottes. Vielleicht langsam, aber stetig. Der erfährt Gottes Kraft. Der begreift die Herrlichkeit Gottes. In dessen Herz pflanzt Gott seine Ewigkeit.

Das „Amen“ ist keine religiöse Schluss-Formel. Dieses „Amen“ ist mein Wille: „Ja, so soll es sein!“ Das ist wie Wasser für den Acker. Mit meinem „Amen“ sorge ich dafür, dass wachsen kann, was Gott gepflanzt hat. Damit sein Reich, seine Kraft und Herrlichkeit in meinem Leben nicht verdorrt.

Eine gesegnete Woche wünscht Ihnen die Nord-Ost-Gemeinde.
(hpn)


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